Die Brustvergrößerung

Brustvergrößerung
Immer noch die Schönheitsoperation Nr.1 - die Brustvergrößerung.

Die Form und Größe der weiblichen Brust ist genetisch festgelegt. Bei einigen Frauen ist die Brust von Natur aus entweder unterschiedlich groß oder unterentwickelt. Aber auch die im Laufe der Zeit können Disproportionalitäten oder zum Beispiel durch eine Schwangerschaft ein Nachlassen der Festigkeit auftreten, die von manchen Frauen als seelisch belastend empfunden werden. Die weibliche Brust besteht aus Drüsengewebe und Fett und wird durch Bindegewebe gestützt. Je nach Größe, Anteil des Drüsen- und Bindegewebes kämpft die Form der weiblichen Brust mit der Schwerkraft, vor allem im Alter, wenn diese Gewebeanteile an Spannkraft verlieren.

Die Brüste sind für jede Frau wichtiger Teil des Selbstwertgefühls und körperlicher Zufriedenheit. Diese Zufriedenheit sollte sich nicht durch den Grad der Erfüllung von in Zeitschriften vorgegaukelten Normen sondern sollte sich nach Ihrem körperlichen und seelischen Wohlbefinden richten.

Durch eine Brustvergrößerungsoperation mit Hilfe von Implantaten lässt sich der Busen wieder in eine schöne Form bringen und um eine  oder sogar mehrere Körbchengrößen vergrößern. Vor der Entscheidung für eine Brust-Operation sollte sich jede Interessierte ausführlich zum Thema Brustvergrößerung, zu den gängigen Operationstechniken, Risiken oder der Implantatwahl informieren und sich gegebenenfalls mit erfahrenen Frauen in Kontakt setzten.

Hier möchten wir weiterhelfen. Dieses Portal dient dazu, einerseits alle notwendigen Hintergrundinformationen zum Thema Brustvergrößerung in neutralem Rahmen bereitzustellen, den Austausch zwischen Interessierten und Erfahrenen zu fördern und die Suche und Bewertung nach kosmetischen Chirurgen mit Spezialisierung Brustvergrößerung zu ermöglichen.

Ausgangssituation zur Brustvergrößerung

Die Gründe, warum Sie an eine Brustvergrößerung denken, sind mit großer Wahrscheinlichkeit denen anderer Frauen sehr ähnlich. Die meisten Frauen wünschen sich größere Brüste um attraktiver auszusehen oder Sie wollen die Größe oder Form ihrer Brüste wiederherstellen, welche sich durch zum Beispiel eine Schwangerschaft verändert hatte. Durch eine Brustvergrößerungsoperation mit Hilfe von Implantaten lassen sich die Brüste wieder in eine schöne Form und Größe bringen.

Trotzdem gibt es eine Reihe von Punkten, die vor einem Eingriff berücksichtigt werden sollten:

  1. Risiken und Komplikationen
    Eine Brustoperation birgt Risiken und Komplikationen, wie zum Beispiel Kapselfibrose, Wundheilungsstörungen, etc., die Sie mit den Vorteilen einer Operation abwägen sollten.
  2. Realistische Ergebnisse
    Sie sollten keine überzogenen sondern realistische Vorstellungen von der Operation haben. Machbar ist viel aber eben nicht alles.

Welches Brustimplantate über welchen Operationsschnitt am besten geeignet ist, entscheidet die Patientin zusammen mit ihren Chirurg, wobei die Struktur des Körpers, der Haut, die Form der Brust und die Absichten der Patientin berücksichtigt werden. In Deutschland wählt die Mehrheit der Ärzte das Einsetzen von Silikonimplantaten über die Brustfalte.

Ziele einer Brustvergrößerung durch Implantate

Die Ziele einer Brustvergrößerung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Viele Patienten sind nach der Brustvergrößerung stolz auf die Veränderung und haben in der Regel ein erhöhtes Selbstbewusstsein
  2. In der Regel stellt sich nach dem Eingriff eine höhere Selbstzufriedenheit und Akzeptanz des eigenen Körpers ein.
  3. Es stellt sich eine höhere Lebenszufriedenheit und Ausgeglichenheit ein, da man mit sich selbst zufriedener ist.
  4. Nicht selten ist das Hauptmotiv für eine Brustvergrößerung eine höhere Attraktivität für den Partner oder potentiellen Partner. So wünschen sich z.B. viele Frauen im Speziellen, dass die Brustimplantate möglichst nah aneinander eingesetzt werden, sodass ein verführerischer Schlitz zwischen den Brüsten entsteht. Hier sollte allerdings die körperliche Konstitution berücksichtigt werden, insbesondere den Abstand der Brustdrüsen voneinander, sodass diesem Wunsch nicht immer entsprochen werden kann

Voraussetzungen für eine Brustvergrößerung

Die Mindestvoraussetzungen für eine Brustvergrößerung durch Implante werden meist von den Schönheitschirurgen vorgegeben.

Als psychische Voraussetzungen gilt, dass Frauen emotional stabil sind und realistische Erwartungen an die Schönheitsoperation haben. Grundsätzlich sollten Frauen sich nicht zu einer Brustvergrößerung entscheiden, wenn Sie Ihrem Partner einen Gefallen tun möchten oder das Umfeld einen psychischen Druck zur Operation ausüben, sondern es sollte der eigene Wunsch zur Steigerung des Wohlgefühls und der Attraktivität sein.

Als medizinische Grundvoraussetzung für eine Brustvergrößerung wird eine allgemein gute gesundheitliche Verfassung gefordert. Generell wird medizinisch bei Autoimmunkrankheiten, Infektionen und schlechter Wundheilung von einer Brustvergrößerung abgeraten. Jüngere Patientinnen sollten volljährig sein und die Entwicklung der Brust bzw. Brustdrüsen muss abgeschlossen sein.

Des Weiteren wird verlangt, dass bei noch anstehendem Kinderwunsch eine Brustvergrößerung erst nach der Familienplanung durchgeführt werden sollte, da sich die Größe und Qualität der Brustdrüsen durch die Schwangerschaft verändert und eine nachträgliche Korrekturoperation nötig sein kann. Bei sehr schlanken Frauen sollte ebenfalls in einem ausführlichen Gespräch berücksichtigt und erörtert werden inwiefern ein deutliches Fühlen bzw. ein Abzeichnen der Implantate wahrscheinlich sein kann.

Frauen mit einem Brustkrebsrisiko oder in Therapie befindliche Frauen sollten bedenken, dass Vorsorgeuntersuchungen durch Implantate  behindert werden können, hier ist also ebenfalls abzuwägen, ob eine Brustvergrößerung sinnvoll ist oder nicht.

Operationsvorbereitung der Brustvergrößerung

Bevor es zur Operation kommt, gibt es mit dem Schönheitschirurgen eine ausführliche Beratung. Hier werden  grundsätzliche psychische und medizinische Voraussetzungen geprüft, die Zielsetzung der Patienten erörtert und die Beschaffenheit der Brust und der Zustand der Haut vom Chirurgen geprüft, um das ideale Implantat und die geeignete Operationsmethode zu bestimmen. Dies wird vom Chirurgen anhand von Bildern und Beispielen erklärt und seine Empfehlungen zur Operationstechnik und Wahl, Lage und Größe des Implantats ausgesprochen.  Mit Hilfe einer Implantatanpassung, bei dem ein Sport-BH mit unterschiedlichen Implantaten bestückt wird, kann dann die Patientin sehen, wie das Ergebnis aussehen kann.

Erst wenn die Voraussetzungen für eine Brustvergrößerung sowohl psychisch als auch medizinisch gegeben sind und die Zielsetzungen der OP realistisch eingeschätzt werden, wird einer Brustoperation von seriösen Operateuren zugestimmt.

Da die Brustoperation meistens unter Vollnarkose stattfindet, ist eine vorherige ausführliche Untersuchung inklusive EKG erforderlich. Ein ausführliches Krankenportrait ist ebenfalls erforderlich, wie Aufführung aller ehemaligen Krankheiten, Allergien etc. Dazu kommt ein aktuelles Blutbild, welches spätestens am OP Tag vorliegen muss.

Oftmals führen Schönheitskliniken diese Untersuchung am Morgen vor der OP durch. In Abhängigkeit vom Alter der Patientinnen können ebenfalls Ultraschalluntersuchungen (Mammographie) angeordnet werden, die die Erkrankung von Brüsten ausschließen sollen.

Für die Tage vor der Operation bekommen Sie eine Anweisung vom Schönheitschirurgen. Etwa 14 Tage vor der Operation sollten Sie gerinnungshemmende Medikamente wie zum Beispiel Aspirin, ASS, Marcomar etc. absetzen.  Ebenso sollte ein bis zwei Wochen vor der OP auf Alkohol verzichtet  und der Nikotinkonsum soweit wie möglich reduziert werden. Idealerweise stellen Sie ein bis zwei Tage vor der OP das Rauchen komplett ein.

Vor der Operation ist ebenfalls ein Aufklärungsgespräch über die Anästhesie notwendig.

In der Regel dauert eine Brustvergrößerung ein bis dreieinhalb Stunden und wird stationär durchgeführt. Nach der Operation muss man meistens noch ein bis drei Tage in der Klinik verweilen, da es zu Komplikationen kommen kann.

Verlauf der Brustoperation

Wenn Sie sich für eine Brustvergrößerung entschieden haben und der Operationstag gekommen ist, werden Sie in der Regel stationär aufgenommen. Es folgt ein Gespräch mit dem Operateur und dem Anästhesisten wo ggf. noch Fragen geklärt werden können und alle Unterlagen überprüft werden. Ambulante Operationen sind zwar günstiger, jedoch ist ein schnelles Reagieren auf Komplikationen wie Nachblutungen nicht gewährleistet, weswegen zu einer stationären Behandlung geraten wird. Übrigens ist es in den meisten Kliniken gestattet, dass eine Begleitperson gegen geringen Aufpreis mit im Zimmer übernachten kann.

Die Operation selbst dauert etwa 1 bis 3,5 Stunden, je nach körperlichen Voraussetzungen und gewählter Operationsmethode. Bei einigen Kliniken wird die Operation vom zwei Personen geleitet, dem Hauptoperateur, mit dem Sie idealerweise auch die Beratungsgespräche geführt haben und seinem Assistenten. So wird die Operationszeit möglichst kurz gehalten und die Gefahr von Komplikationen und Nebenwirkungen wird relativ niedrig gehalten.

Vorüberlegungen zu Brustimplantaten

Die Vergrößerung der Brust wird mit Hilfe eines Implantates erreicht, welches unterhalb des Brustgewebes entweder unter oder über den Brustmuskel eingesetzt wird.

Die weit verbreite Meinung, dass Brustimplantate das Brustkrebsrisiko erhöhen, wurde in mehreren Studien bisher nicht bestätigt. Einzig ist es Tatsache, dass Frauen mit Brustimplantaten häufiger  zur Krebsvorsorge gehen und deshalb auch statistisch mehr Brustknoten entdeckt werden als bei Frauen ohne Implantate. Die Heilungschancen sind bei kleineren Knoten jedoch weitaus höher, als wenn diese später erkannt werden.

Es gibt zwei Arten von Implantaten, jeweils mit eigenen Vor- und Nachteilen, die bei der Planung der Operationen berücksichtigt werden sollten. Es kommen grundsätzlich zwei verschiedene Implantatarten in Frage: Kochsalz- und Silikonimplantate, die verschieden geformt und mit rauher bzw. glatter Oberfläche ausgestattet sein können. Je nach Körper- und Hautbeschaffenheit werden verschiedene Formen und auch Implantatgrößen empfohlen.

Implantate Hersteller

Es gibt weltweit eine große Anzahl Hersteller von Brustimplantaten, die sich sehr stark in Preis und Qualität unterscheiden, in der Regel sind die teureren auch die besseren Implantate. Hier ist insbesondere auf die idealerweise mehrschichtige Implantathülle zu achten, die Stabilität und hohe  Haltbarkeit bzw. Belastbarkeit gewährleistet. Weltweit sind die Hersteller Mentor undInamd führend, die lebenslange Austauschgarantie und unter gewissen Umständen sogar einen Zuschuss zur Brustoperation geben.

Brustimplantate Formen

Implantate gibt es in unterschiedlichen Profilen und Formen, die jeweils unterschiedliche Ergebnisse erzielen.

Runde Implantate verhalten sich ähnlich der natürlichen Brust insofern, dass im Stehen die Implantate eine Tropfenform und im Liegen eine etwas rundere und flachere Form annehmen.

Anatomisch geformte Implantate behalten stets ihre Form, was vor allem Vorteile für die Form im Stehen bietet. Die anatomisch geformten Implantate (Tropfenform) sind oben flacher, durch eine hohe Kohesivität härter und im Randbereich eher zu tasten.  Anatomisch geformte Implantate gibt es in unterschiedlichen Breiten, Längen und Größen/Füllmengen.

Geraute Implantate sollen eine Verschiebung von Implantaten besser verhindern als glatte Implantate und einer Verhärtung des Implantats umgebenden Gewebes (Kapselkontraktur) weitgehend verhindern, wobei hier die Meinungen auseinandergehen. Allerdings haben Studien mit rauen Implantaten gezeigt, ist das Risiko von sichtbaren Unebenheiten und einer Leckage größer ist als bei glatten Implantaten. Entsprechend werden rauhe oder glatte Implantate etwa gleich oft verwendet.

Vorteile rauhe Implantate:

  • Sollen Kapselkontraktur weitgehend verhindern
  • Sollen Verschiebung der Implantate besser verhindern

Nachteile rauhe Implantate:

  • Risiko für sichtbare Unebenheiten größer
  • Risiko für Leckage größer

Vorteile glatte Implantate:

  • Implantate haben etwas weichere Hülle
  • Sind eher durch die Haut nicht spürbar

Nachteile glatte Implantate:

  • Können etwas einfacher verrutschen
  • Können Kapselkontraktur hervorrufen

Außerdem unterscheiden sich Implantate noch aufgrund Ihrer Oberflächenstruktur, die glatt oder auch texturiert sein kann.

Silikonimplantate

Silikonimplantate werden schon seit etwa 30 Jahren verwendet, da sie der natürlichen Brust sehr in ihrer Viskosität ähneln, sich also sehr natürlich anfühlen. Es ist sehr sicher in der Verwendung und in vielen Ländern zugelassen. Es wurde in umfassenden Studien bewiesen, dass Silikon keinen Einfluss auf die Entstehung von sogenannten Autoimmunkrankheiten hat, also Krankheute zur Abwehr von körpereigenem Gewebe. Ebenfalls ist erwiesen, dass zwar Silikon selbst das Brustkrebsrisiko nicht erhöht, allerdings die Polyurethan Hülle das Krebsrisiko minimal, aber vernachlässigbar minimal erhöht.

Früher wurden für Silikonimplantate immer dünnflüssiges Silikongel mit glatten, dünnen Hüllen verwendet. Etwa seit Anfang der 90er Jahre werden dickere Silikonhüllen und auch ein dickflüssigeres (kohäsiver) Silikongel verwendet.  Bei diesen Implantaten muss kein grundsätzlicher Wechsel der Implantate vorgenommen werden.

Vorteile:

  • Minimale Narben
  • Sichere Verwendung
  • In vielen Ländern zugelassen
  • Gefahr der Einkapselung recht gering
  • Brustkrebsrisikoerhöhung minimalst
  • Keine Gefahr des Zerplatzens oder Auslaufens
  • Stabile, anatomische und belastbare Formen

Nachteile:

  • kaum Nachteile bekannt

Kochsalzimplantate

Kochsaltzimplantate sind mit einer sterilen Salzwasserlösung gefüllt. Diese Lösung ist für den Körper völlig harmlos, sollte ein Implantat mal platzen. Da Kochsalzimplantate meist aufgerollt eingesetzt und dann erst befüllt werden (Gewebeexpander), sind die Narben kleiner als bei Silikonimplantaten. Ebenfalls ist möglich, dass ein sogenannter Gewebeexpander mit Silikonhülle eingesetzt wird, mit dem die Brusthaut allmählich nach und nach mit Kochsalzlösung gefüllt wird bis die gewünschte Brustausdehnung erfolgt ist. Die Implantatprothese wird dann entweder entfernt und mit dem endgültigen Implantat ersetzt oder auch einfach benutzt und an derselben Stelle belassen.

Die FDA (Förderalistische Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimittel) hat Salzimplantate offiziell zugelassen für Brustvergrößerungen, da dessen Inhaltsstoffe für den Körper im seltenen Fall des Zerplatzens unschädlich sind und die Einkapselung des Implants sehr unwahrscheinlich ist.

Salzimplantate werden in Deutschland nur noch selten benutzt, da bei geringfügigen Volumentverluste es zu einem sogenannten „rippling“ kommen kann. Patienten berichten auch über „gluckernde“ Geräusche.

Vorteile:

  • Minimal kleine Narben
  • Unschädlich für den Körper
  • Gefahr der Einkapselung recht gering

Nachteile:

  • Festeres Brustgefühl
  • Gefahr des Zerplatzens oder Bruch des Ventils
  • In den Implantaten können Luftblasen entstehen
  • „gluckernde Geräusche“ möglich
  • Kürzere Haltbarkeit als Silikonimplantate

Brustimplantatpositionen

Je nach persönlichen Faktoren empfiehlt der Brustoperateur eine bestimmte Operationsmethode, ein bestimmtes Implantat und dessen ideale Positionierung. Generell gibt es folgende zwei Platzierungsmöglichkeiten: Direkt unter dem Brustgewebe (subglanduläre Platzierung) und unter den Brustmuskel (submuskuläre Platzierung).

Brustimplant unter das Brustgewebe über den Brustmusel

Das Brustimplantat wird über dem großen Brustmuskel direkt unter das Brustgewebe platziert.

Vorteile OP über den Muskel:

  • Sitzt fester als unter dem Muskel
  • Brustmuskel verformt Implantat nicht
  • Führt zu weniger Schmerzen als  unter dem Muskel

Nachteile OP über dem Muskel:

  • Sieht etwas unnatürlicher, kugelförmiger aus als unter den Muskel
  • Erhöhtes Risiko von Kapselkontraktur (Narbengewebe)
  • Bei dünnem Brustgewebe ist Implantat tastbar

Brustimplantat unter den Brustmuskel

Bei der submuskulären Platzierung des Brustimplantats wird dieses unter den Brustmuskel platziert.

Vorteile OP unter den Muskel:

  • Natürliches, tropfenförmiges Aussehen der Brust
  • Bei wenig Brustvolumen einzige Möglichkeit der Operation
  • Risiko der Kapselkontraktur relativ niedrig
  • Ergebnis ist langfristiger als über den Brustmuskel

Nachteile OP unter den Muskel:

  • Implantat sitzt nicht ganz so fest
  • Vorerst unförmiges Aussehen durch Gewebeschwellungen
  • Intensivere Schmerzen nach der Operation
  • Verlängerte Erholungszeit
  • Längere Operationszeit und höhere Kosten

Operationstechniken der Brustvergrößerung

Generell wird die Brustvergrößerung immer mit einer Brustanhebung kombiniert. Da eine Brustvergrößerung das Gewicht in der Brust noch erhöht, werden die vergrößerten Brüste noch gleichzeitig anhoben.

Bei der Brust-Operation werden vom Chirurgen ein Implantat aus hochvernetztem Silikongel und oder Kochsaltzlösung in der Brust platziert.  Der Eingriff erfolgt meist in Vollnarkose, alternativ als Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf und dauert etwa eine bis anderthalb Stunden.

Die Brustoperation kann auf drei verschiedene Arten nämlich über drei verschiedene Stellen passieren:

  1. Brustumschlagsfalte
  2. Axelschnitt (transaxiliär)
  3. Brustwarze (perimamillär)

Welche Operationstechnik verwendet wird, hängt von Wahl des Fülllstoffes und dessen Form und Größe ab sowie von der Qualität und Größe der Brustdrüsen, der Haut und Unterhaut sowie der Stärke und Qualität der Brustmuskeln.

Brustvergrößerung: Operation durch die Brustwarze

Bei der Brustvergrößerung durch die Brustwarze, können sowohl Silikonkissen als auch Kochsalzkissen eingesetzt werden. Aufgrund einer möglichen Hypersensibilität der Brustwarzen nach der Operation wird von vielen Frauen die Operation durch die Brustumschlagsfalte gewählt.

Vorteile der Operation über die Brustwarze:

  • einfachere Operation als über den Achselschnitt
  • keine nennenswerten Vorteile gegenüber der Brustoperation durch die Brustumschlagsfalte

Nachteile der Operation über die Brustwarze:

  • Warzenschnitt kann Sensibilität und Stillfähigkeit beeinträchtigen
  • Narben können bei nackter Brust im Stehen gesehen werden

Brustvergrößerung: Operation durch die Axelhöhle

Über die Achselhöhle werden nur kleinere Silikonimplantate oder Kochsalzimplantate eingesetzt werden, die der Schönheitschirurg erst im Nachhinein befüllt. Je nachdem ob eine tropfenförmige, sehr natürliche Form der Brust angestrebt wird eher unter den Brustmuskel, bei einer etwas runderen kugelförmigen Form über den Brustmuskel. Neben ästhetischen Argumenten sind die auch Beschaffenheit der Haut und des Brustgewebes Gründe für die Wahl der Positionierung, die der Chirurg bestimmt.

Wird eine Operation axiliär durchgeführt, macht der Operateur einen ca. 4cm breiten Schnitt unter der Achselhöhle und bahnt sich den Weg mit Hilfe seines einer Schere bis zum Brustmuskel und formt behutsam eine Tasche unter dem Brustmuskel. Während der Assistent die Öffnung mit zwei Klammern aufhält, führt der Chirurg behutsam das Silikonimplantat in die vorgeformte Tasche (Implantathöhle) und überprüft den Sitz und die Symmetrie des Implantats mehrfach.

Wird ein Kochsalzimplantant bevorzugt, wird das leere Implantat wie bei einer Zigarre zusammengerollt und dann durch den Schnitt in der Achsel bis zur Brust geschoben, bevor es mit der Kochsalzlösung gefüllt wird. Die  Wunde wir dann mit einem in der Haut verschlossenen Faden verschlossen und mit einem sterilen Flaster beklebt. Den operierten Frauen wird dann ein Stützverband- und BH angelegt. Einige Ärzte integrieren noch für ein paar Tage Drainagen zum Ablaufen des Wundsekrets. Etwa sechs Wochen lang müssen Partientinnen diesen Stützverband tragen und auf Sport und körperliche Anstrengung verzichten.

Vorteile der axiliären Operation:

  • keine nennenswerten Vorteile gegenüber den anderen Operationsmethoden­

Nachteile der axiliären Operation:

  • ­Gefahr, dass Brüste nicht eng genug beieinander stehen
  • Narben können bei rasierten Achseln gesehen werden
  • Es kann zu Narbenwülsten kommen
  • Gilt als schwierigste Operationsmethode
  • Resultierende Narben sind 3 bis 6 cm lang

Brustvergrößerung über der Brustumschlagsfalte

Die Operationsmethode der Brustvergrößerung über die Brustumschlagsfalte gilt als sicherste und wird damit am häufigsten durchgeführt ohne nenneswerte Nachteile.

Vorteile der Brustvergrößerung über die Brustumschlagsfalte:

  • Blutungen können am schnellsten gestillt werden

Nachteile der Brustvergrößerung über die Brustumschlagsfalte:

  • Narbe kann im Liegen und bei nackter Brust in heller Umgebung gesehen werden

Kosten einer Brustvergrößerung

Da es sehr viele unterschiedliche Methoden zur Brustvergrößerung gibt, variieren die Preise auch stark. Die gängigste Operationsmethode mit Implantaten kostet in Deutschland – je nach Anbieter und genauer Operationsmethode – etwa zwischen 4000 und 8000 Euro. Dabei spielt neben der Methode auch die Größe und Art des gewünschten Materials eine große Rolle bei der Preisgestaltung.

Wichtig ist, dass Sie als Patientin nicht das scheinbar günstigste Angebot sofort annehmen, sondern verschiedene Anbieter vergleichen und großen Wert darauf legen, dass der ausgewählte Arzt fachlich geeignet ist und über Erfahrung verfügt.

Normalerweise müssen Sie die Kosten dieser Schönheitsoperation selbst tragen, dennoch sollten Sie nach einem Gespräch mit Ihrem Arzt auch Ihre Krankenkasse informieren und fragen, ob eine Kostenbeteiligung möglich ist. Im Ausland gibt es Angebote zur Brustvergrößerung, die teilweise erheblich günstiger sind als in Deutschland. Hier sollten Sie allerdings beachten, dass dazu noch Reisekosten sowie Nebenkosten kommen und bei eventuellen Komplikationen eine weitere Fahrt ins Ausland notwendig sein kann.

Risiken einer Brustvergrößerung mit Implantaten

Die meisten Brustvergrößerungen verlaufen ohne Probleme und Komplikationen. Jedoch birgt jeder chirurgische Eingriff generelle Gefahren wie Nachwirkungen des Narkosemittels, Blutungen, Schwellungen oder Infektionen der Wunde.

Bei einer Brustvergrößerung kommt es durch das Einsetzen eines Implantats zu einer Fremdkörperreaktion mit der Folge, dass sich Narbengewebe um die Implantate bildet (Kapselfibrose). Hierbei handelt es sich um eine harte bindegewebsartige Kapsel, die ja nach Ausprägung behandelt werden kann oder sogar muss.

Weitere Post-OP Komplikationen sind vor allem auf Wundheilungsstörungen zurückzuführen. Diese atypischen Ablaufe der Wundheilung sind durch lokale oder systemische Faktoren bedingt.

Lokale Faktoren sind zum Beispiel:

  • Wundinfektionen,
  • mangelnde Ruhigstellung,
  • Verunreinigung der Wunde,
  • Spannung der Wundränder etc.

Systemische Wundheilungsstörungen werden durch Grunderkrankungen oder Mangelerscheinungen ausgelöst wie zum Beispiel:

  • Schlechte Ernährung und damit mangelnde Nährstoffe zur Heilung des stoffwechselaktiven Gewebes
  • Mangelnde Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff z.B. bei Diabetes, Anämien, Nikotinkonsum oder venöse Insuffizienz
  • Immunschwäche durch chronische Infektionskrankheiten, Tumore etc., die die Wundheilung direkt beeinflusst
  • hohes Alter, welches eine schlechtere Hautdurchblutung und eine höhere Immunsystemschwäche bedingt
  • Medikamente, die die Wundheilung verzögern wie zum Beispiel Zytostatika, Antikoagulanzen oder Immunsuppressiva.
  • Überbelastung des Brustbereichs nach der Operation kann ebenfalls zu Wundheilungsstörungen führen

Bei sehr schlanken und zierliche Patientinnen kann es nach der Operation zu einem Rippling Effekt kommen, wenn die Implantate wellig werden oder Falten bilden. Dieser Effekt tritt jedoch nur zeitweise auf, solange sich der Brustmuskel anpasst. Rippling tritt überwiegend bei Kochsalzimplantaten auf.

Auch wenn es bei sehr hochwertigen und teuren Implantaten möglich ist, dass sie nie ausgetauscht werden müssen, wird ein genereller Austauschzeitraum von 10 bis 15 Jahren empfohlen, dies kann aber bei regelmäßigen Untersuchungen geklärt werden.

Tipps für Patientinnen nach der Brustoperation

Um einen möglichst raschen Heilungsverlauf nach der Brustoperation zu gewährleisten, können beziehungsweise sollten Patientinnen folgenden Hinweis beachten: Sie sollten, sobald die Fäden gezogen und die Verbände entfernt sind, in der ersten Zeit nach der Operation regelmäßig einen Büstenhalter tragen. In den ersten vier Wochen sollte er rund um die Uhr getragen werden, in den folgenden zwei bis drei Wochen mindestens tagsüber.

Sie sollten darauf achten, dass der BH optimal sitzt und die Brüste polstert und stützt und sie nicht einengt. Sogenannte Wonderbra, die die Brust stark heben, sollten in den ersten drei Monaten nach dem Eingriff nicht getragen werden. Es gibt im Fachhandel spezielle Büstenhalter, die den Heilungsverlauf beschleunigen können, wenn sie regelmäßig getragen werden. Erkundigen Sie sich in einem Fachgeschäft.

Noch ein Tipp: Falls Sie regelmäßig Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen machen lassen, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt über die Brustvergrößerung beziehungsweise das Brustimplantat informieren, weil es eventuell die Untersuchungsergebnisse beeinflussen kann.

Heilungsverlauf bei einer Brustvergrößerung

Der Heilungsverlauf einer Brustvergrößerung dauert je nach körperlichen Voraussetzungen, Wundheilungsbedingungen, Operationsmethode und Implantatwahl 6 bis 12 Monate. Die Schmerzen, die Sie empfinden, sind umso höher, wenn eine Operation unter den Brustmuskel erfolgt ist und je größer das Implantat ist, da sich Bindegewebe und Haut erst anpassen müssen. Das Endergebnis des Bildes der Brust werden Sie erst nach vollständiger Heilung und Rückbildung von Schwellungen sehen können.

Im Folgenden werden Empfehlungen für die Heilungsphase ausgesprochen:

  1. Generelle Belastungen
    In den ersten Wochen nach der Operation sollten Sie es vermeiden, Ihre Arme zu heben oder auch schwere Gegenstände oder auch Kinder zu tragen
  2. Sport/Freizeit
    Leichte sportliche Aktivitäten nach gut 6 Wochen sind wieder möglich, allerdings ist die Schwere des Eingriffs mit der entsprechenden Wirkung auf den Körper nicht zu unterschätzen. Tauchen wird erst ab der 12. Woche nach Operation wieder emfohlen
  3. Solarium/Sonnebestrahlung
    ist nach der 6. Woche wieder zulässig bei entsprechendem Schutz der Narben, da sonst Fehlpigmentierungen entstehen können.
  4. Schlafposition
    Je nach persönlichem Empfinden können Sie wieder ab der 6. Woche auf dem Bauch schlafen
  5. Fliegen
    Durch den beim Fliegen auftretenden Druckunterschied mit Folgen auf die Wundheilung werden Flüge erst ab 6 Wochen nach der Operation empfohlen, in Einzelfällen sind Flüge aber auch schon eher möglich.
  6. Sex
    Einschränkungen nur je nach persönlichem Empfinden.
  7. Arbeit
    Arbeitstätigkeiten ohne große körperliche Belastung kann nach ca. 14 Tagen wieder aufgenommen werden, bei größerer körperlicher Belastung sollten der Einzelfall entscheiden und Sie sollten Ihren Operateur fragen.

Termine nach der Operation sollten unbedingt wahrgenommen werden, damit eventuelle Probleme besprochen und ggf. korrigiert werden können. Seriöse Fachärzte bieten etwa 4-6 Nachschautermine innerhalb des ersten Jahres nach der Operation an.

Brustvergrößerung mit Eigenfett Aufspritzung

Während in den USA oder Japan die Brustvergrößerung mit Stammzellen bzw. mit Stammzellen angereichertem Eigenfett schon seit Jahren etabliert ist und mit großem Erfolg durchgeführt ist, ist diese Methode in Deutschland noch recht unbekannt oder wurden zumindest aufgrund bisher schlechter Erfahrungen mit bisherigen Operationstechniken und Folgen von vielen Ärzten abgelehnt. Gerade neue Verfahren zur Gewinnung und Aufbereitung von Eigenfett als auch Techniken zur Implantation des Eigenfettes sind in Deutschland noch nicht vielen Schönheitschirurgen vertraut.

Im Rahmen der neuartigen 2-Kammertechnik bei der Implantation des Eigenfetts wird Fett direkt unter die Brusthaut hinter die Brustdrüse injiziert.
Die Eigenfett Injizierung hat auch positiven Einfluss auf die Haut an der injizierten Stelle, denn hier sorgt das Eigenfett für eine verbesserte Oberflächenstruktur, mehr Hautelastizität und weniger Dehnungsstreifen.

Voraussetzung für die Eigenfettaufspritzung an der Brust ist, dass überschüssiges Fett an einer anderen Körperstelle zur Verfügung steht. Eigentlich ist das nur ein Nachteil für Frauen, die kein “zuviel an Fett” an anderen Körperteilen haben, für alle anderen ist eine Übertragung von Fettzellen gleichzeitig also mit einer Fettabsaugung an Problemzonen verbunden.

Vor allem sind es körperliche Voraussetzungen, die die Patientin mitbringen muss, damit die Eigenfett-Methode sinnvoll ist:

  • nur bei maßvollen Vergrößerungswünschen der Brüste
  • bei Korrekturen von leichten Hängebusen
  • geeignet bei Brüsten, die oben zu flach abfallen
  • bei angeborenen oder erworbenen Asymmetrien der Brüste geeignet
  • bei Frauen anzuwenden, die reguläre Implantate nicht vertragen
  • bei Frauen anzuwenden, wo eine Abzeichnung von regulären Implantaten wahrscheinlich ist
  • gleichzeitig bei einer Fettabsaugung machbar

Die Vorteile der Methode liegen klar auf der Hand:

  • Die Unterspritzung von Eigenfett hinterlässt keine Narben
  • Die Unterspritzung ist ein sicherer und nicht belastender, minimal-invasiver Eingriff
  • ideal bei einer gleichzeitigen Fettabsaugung realisierbar
  • Die Mammografie bleibt unbeeinträchtigt
  • es handelt sich um einen
  • bei Frauen anzuwenden, wo eine Abzeichnung von regulären Implantaten wahrscheinlich ist
  • natürliches Aussehen und Anfühlen, straffere und elastischere Haut

In neuester Zeit wird die Anreicherung von Eigenfett mit Stammzellen diskutiert, wie es bereits in Japan praktiziert wird. Die Beimischung von Stammzellen soll dafür sorgen, dass sich die neuen Fettzellen selbstständig vermehren und dann ausreichend neue Blutgefäße bilden können, bis eine möglichst natürliche Gewebestruktur erreicht ist. Das bisherige Problem des Absterbens des verpflanzten Fettgewebes soll damit verhindert werden. Trotzdem gibt es für diese Methode noch zu wenig Forschungsergebnisse und Studien, die eine einwandfreie Nutzung dieser Methode empfehlen könnten.

Brustvergrößerung durch Sport

Eine Brustvergrößerung ist durch Sport nicht erzielbar, denn sie besteht nur aus Bindegewebe und Wasser, nicht aus Muskeln. Durch gezieltes Brustmuskeltraining kann man den Muskel oberhalb der Brust trainieren und damit die Brust anheben, solange der Muskel trainiert ist. Die Folge ist, dass die Brust natürlich schöner ist und auch größer wirkt, da er straffer ist. Natürlich sind die Resultate nicht vergleichbar mit einer Brustoperation mit Implantaten jedoch mit ein bisschen Sport von jeder Frau zu realisieren.

Die BRAVA Methode

Bei der aus den USA stammenden BRAVA Methode (BRA engl. BH und VA von engl. Vaccum) zur Brustvergrößerung ähnelt der Methode mit Hilfe einer Vakuum Pumpe, nur wird hier ein Special BH benutzt mit automatisierter Vakuum Pumpe, die etwas sanfter arbeitet als Vakuum-Pumpen. Die BRAVA Methode setzt auf die Dehnungsfähigkeit menschlichen Gewebes, indem die Frau einen Spezial-BH mit Saugnäpfen tragen muss, der permanent einen Unterdruck erzeugt. Zur Erzeugung eines Unterdrucks sind in dem BH Kunstoffschalen angebracht und durch einen Silikonrand mit der Brust luftdicht angeschlossen. Der Unterdruck wird durch eine batteriebetriebene Vakuumpumpe erreicht, die mit Hilfe eines Sensors stets für den richtigen Unterdruck sorgt.

Durch die Dehnung des Gewebes passt dieses sich an die anderen Gegebenheiten an, so wie das Bauchgewebe einer Schwangeren. Angeblich sollen mit dieser Methode eine Körbchengröße erzielbar sein, was etwa 100ml entspricht.

Brüste vergrößern durch Vacuumpumpen

Bei der natürlichen Brustvergrößerung mit Hilte von Vacuum-Pumpen werden die Busen-Saugschalen mit verstellbaren Stretch-Haltebädern fest um den Busen platziert, mit der Handpumpe ein Vakuum erzeugt und damit die Brüste angeschwellt und besser durchblutet.

Dabei passiert folgendes:

  1. Das Vakuum, welches mit der Pumpe erzeugt wird, lässt Fette und Brustgewebezellen „anschwellen“ und veranlasst so die Brust, sich zu vergrößern.
  2. Durch die Pumpe wird das Milchdrüsen-Gewebe stimuliert und aufgebaut
  3. Die Pumpe vergrößert die Kollagen-Produktion und fördert die Produktion von neuen Brustgewebezellen. Folge kann sein, dass so ein vollerer, festerer Busen entsteht

Ob eine dauerhafte Straffung bzw. Vergrößerung bei regelmäßiger Anwendung erzielt wird, ist bisher medizinisch nicht erwiesen, jedoch berichten viele Frauen über derartige Wirkungen in vielen Foren des Internets.

Cremes zur Brustvergrößerung

Viele Frauen wünschen sich eine Brustvergrößerung, allerdings scheuen sie eine Operation und die Vorstellung, dass sich Fremdkörper in ihrer Brust befinden, bringt die Frauen wieder vom Gedanken einer OP ab. Deshalb ist die Nachfrage nach natürlichen Mitteln zur Brustvergrößerung ungebremst groß.

Die auf dem Markt befindlichen Cremes ist eines gemeinsam. Sie versuchen alle, den Entwicklungsprozess des Busens in der Pubertät zu imitieren. In dieser Zeit bestimmt der Hormonhaushalt darüber, in welchem Umfang vom Körper Drüsengewebe aufgebaut wird. Die im Markt befindlichen Cremes greifen zwar nicht in den Hormonhaushalt ein, sie unterstützen aber das Brustgewebe in Richtung Straffung und Festigung, wie es zum Beispiel den Stoffen Palmitoyal Penta Peptide & Isopropyle Myristate nachgesagt wird. Oft ist es jedoch genau diese Festigkeit und Formverbesserung, die mit einer  entsprechend optischen Verbesserung einhergeht und dadurch die Brüst größer erscheinen können.

Erfolge sind bei einigen Cremes angeblich in Studien nachgewiesen worden wobei erste Folge nach 6 und 8 Monaten regelmäßigen Einschmierens sichtbar sein sollen. Pillen zur Brustvergrößerung basieren übrigens auf denselben Inhaltsstoffen.

Darf man den Angaben der Hersteller glauben, sind alle Inhaltsstoffe dieser Cremes sicher und werden zu 100 Prozent aus natürlichen Pflanzenextrakten hergestellt. Negative oder schädliche Auswirkungen für die Gesundheit seien deshalb ausgeschlossen. Vorsicht geboten ist bei den Inhaltsstoffen Efedran oder Yohimbe, denn diese Stoffe könnten gefährlich sein.

Fazit ist, dass Cremes besser als Pillen für eine Straffung des Gewebes sorgen können, die die Brust größer erscheinen lässt. Verlassen sollte man sich auf eine Vergößerung in Körbchengrößen nicht, Studien belegen aber zum Teil die Wirkungsweise. Da für den Körper unbedenklich, kann jede Frau diese Cremes zumindest ausprobieren.

Medikamente zur Brustvergrößerung

Abgesehen von der chirurgischen Möglichkeit der Brustvergrößerung können Frauen auch Medikamente einnehmen, um den Busen zu vergrößern.Bevor man sich auf eine Medikamententherapie einlässt, sollte man genau prüfen, ob ein solches Medikament Erfolg versprechend und vor allem nicht schädlich ist. Inwieweit man sich dabei auf Erfahrungsberichte auf den Internetseiten der Herstellern verlassen möchte oder auf Studien, die meist durch die Herstellerfirmen selbst initiiert wurden, muss jeder selbst entscheiden.

Man sollte Medikamente zur Brustvergrößerung in jedem Fall nur unter ärztlicher Begleitung einnehmen, da diese in der Regel in den Hormonhaushalt eingreifen und das Brustwachstum in der Pubertätsphase simulieren. Viele andere “Medikamente”, die als rein pflanzlich und natürlich angepriesen werden, sind von den Inhaltsstoffen her mit Cremes vergleichbar, die für eine Straffung des Brustgewebes sorgen können. Die Bezeichnung als Medikament ist insofern eigentlich irreführend.

Auf die in den Hormonhaushalt eingreifenden Medikamente sollte man während der Schwangerschaft und Stillzeit lieber die Finger lassen. Auch Personen unter 18 Jahren sollten die Pillen nicht einnehmen, da sich ihrer Brüste meistens noch im Wachstum befinden.

Gel-Einspritzung von Brüsten zur Brustvergrößerung

Neben dem chirurgischen Eingriff des Einsatzes von Silikonimplantaten gibt es in den letzten Jahren in Deutschland auch ein neues Verfahren, welches keine Operation erfordert. Ein neuartiges Gel mit Namen Macrolane wird dabei über eine dünne Kanüle zwischen Brustdrüse und Brustmuskel injiziert. Das auf Hyaluronsäure basierende aber etwas dickflüssigere Gel wird anschließend modelliert. Patientinnen können nach der unter örtlicher Betäubung durchgeführten Behandlung in ihren Alltag zurückgehren. Die gewöhnlich von Silikonimplantaten bekannten möglichen Nebenwirkungen wie Fremdkörperreaktionen, Kapselfibrose, starke Blutungen oder Narbenbildung entfallen komplett. Der Körper nimmt das Macrolane-Gel unproblematisch auf und baut es nach etwa 2 Jahren wieder komplett ab wodurch die Brust dann die normale Form wiedererlangt. Deshalb empfehlen sich jährliche Nachspritzungen. Voraussetzungen für die Einspritzung des Gels ist eine bestimmte Beschaffenheit der Haut, speziell dessen Dicke und Dehnbarkeit sowie der Hautüberschuss.

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