Die Penisverlängerung

Penisverlängerung
Auch wenn es angeblich eher auf den Umfang ankommen, ein zu kurzer Penis belastet die Männer vor allem eher psychisch.

Die Länge des männlichen Gliedes war schon immer ein – im wahrsten Sinne des Wortes – großes Thema. Die meisten Männer kennen die Länge ihres Gliedes genau, die wenigsten sind damit zufrieden. Dabei ist es ja eigentlich bekannt und entspricht auch der Wahrheit: Für die weibliche Lust ist die Penislänge nicht entscheidend, auf die Dicke kommt es an. Das liegt nach Ansicht von Experten daran, dass die reizübertragenden Nerven sich an der Klitoris und im ersten Drittel der Vagina liegen. Diese Erkenntnis ist aber nicht weit verbreitet, so dass sich viele Männer mit dem Thema Penisverlängerung beschäftigen.

Eine große Rolle spielt die psychologische Komponente: Männer mit – vermeintlich – kleinem Penis leiden häufig unter mangelndem Selbstwertgefühl, schämen sich vor ihrer Partnerin und haben andere Probleme. Sie tragen ungern eng anliegende Hosen, gehen nicht gerne im Schwimmbad oder im Fitnessstudio duschen etc. Und das alles, weil sie das Gefühl haben, einen zu kleinen Penis im Vergleich zu besser bestückten Männern zu haben.

Auf diesem Ratgeber-Portal erklären wir, was die durchschnittliche Größe eines männlichen Gliedes ist und warum viele Männer unzufrieden mit ihrer Länge sind und darum Maßnahmen ergreifen möchten. Zudem erläutern wir ausführlich, welche Maßnahmen es gibt, angefangen bei einfachen Tricks aus der Porno-Branche über die Nutzung von Cremes und Pillen bis zu einer Operation.

Penisverlängerung – für wen und warum?

Viele Männer leiden unter einem zu kleinen Penis – auch wenn das objektiv gar nicht der Fall ist. Die psychologische Komponente speilt bei diesem Thema eine große Rolle. Manche Männer glauben, dass ein sehr langer Penis besonders attraktiv für die Partnerin oder den Partner ist und dass man eine bestimmte Zentimeter-Länge nachweisen muss, um sich nicht schämen zu müssen. Grundsätzlich können Männer allen Alters an der Länge ihres Gliedes arbeiten. Ob sie es tatsächlich nötig haben, steht auf einem anderen Blatt. Manche möchten dem Partner zuliebe die Penislänge erweitern, andere, um ihr geschundenes Selbstwertgefühl wieder hochzutreiben.

Wie lang ist denn eigentlich der normale Penis in unseren Breitengraden? Fachleute messen dies in nicht erigiertem Zustand, indem der Penis „gestretcht“ wird. Dazu muss man den Penis mit zwei Fingern nach vorn ziehen und dann von der Bauchhaut bis zur Eichelspitze messen. 12,4 Zentimeter Länge gilt bei uns als der Durchschnitt. Erst, wer eine gestretchte Länge von unter 7,5 Zentimeter misst, hat einen wissenschaftlich so genannten „Micropenis“, also kleinen Penis, und kann über eine Verlängerung nachdenken. Alles darüber liegt im normalen Bereich und ist eigentlich nicht behandlungsbedürftig. Eigentlich, wenn da nicht die psychologische Komponente wäre.

Übrigens: Im erigierten Zustand wächst der „Micropenis“ etwa zweieinhalbmal über seine Ausgangs-Größe. Der von vornherein große Penis hingegen kann durch Erregung gar nicht mehr so viel wachsen, erlegt durchschnittlich etwa nur zwei Drittel an Länge zu. Also: Ob großer oder kleiner Penis- im erigierten Zustand erreichen beide ungefähr die gleiche Länge.

Da sehr viele Männer mit der Länge ihres Gliedes unzufrieden sind, gibt es inzwischen einen großen Markt für Penisverlängerungen – mit ganz unterschiedlichen Methoden, die wir auf diesem Portal einzeln vorstellen.

Die Tricks der Profis

In der Pornoindustrie sind lange männliche Glieder beliebt. Manche Pornodarsteller sind von Natur aus gut ausgestattet, andere helfen nach. Bekannt sind einfache Tricks, die jederman(n) zuhause anwenden kann. Dazu zählt zum Beispiel das Kürzen des Schamhaares, welches auf halbe Länge gekürzt den Blick auf das ganze Glied ermöglicht und somit optisch zu einer Verlängerung um bis zu zwei Zentimetern führt. Manche Männer rasieren sich aus diesem Grund „unten“ sogar ganz.

Ein weiterer optischer Effekt sind Unterhosen beziehungsweise Slips mit Profil, also mit einer Mittelnaht, in der der Penis wie in einer Tasche ruht und sich besser präsentiert als in herkömmlichen Unterhosen, die den Penis eher platt drücken.

Neben diesen eher optischen Effekten gibt es auch Effekte, die tatsächlich den Penis verlängern, wenn auch nur für ein paar Minuten. Dazu zählt der so genannte „Zug-Effekt“. Dazu umfasst man den Penis mit der ganzen Hand und zieht in die Länge. Dann muss man mit der Hand langsam und feste bis zur Eichel streichen. Dann den Hodensack kurz nach unten ziehen und der Effekt ist da: Das Bindegewebe am Penis ist ein wenig aufgefüllt, das Glied ist länger. Aber nur für kurze Zeit.

Ebenfalls von Profis angewandt wird eine Methode, die nicht nur auf die Penislänge positive Auswirkungen haben kann: Gewichtsreduktion. Je mehr „Rettungsring“ um den Bauch ein Mann hat, umso kleiner wirkt der Penis. Das liegt daran, dass das Fettgewebe auf die Haltebänder des Penis drücken, wodurch er ein wenig in den Bauchraum gezogen wird. Durch entsprechende Gewichtsreduktion kann man die sichtbare Penislänge verbessern.

Pillen und Cremes zur Penisverlängerung

Wer kennt nicht die unsäglichen Spam-Mails mit Angeboten zur wundersamen Verlängerung des männlichen Gliedes? Viele sind davon genervt, wenn ihnen Hersteller versprechen „fünf Zentimeter in fünf Wochen“. Die Wirkung von Pillen zur Verlängerung des Penis ist zumindest umstritten. Das Problem: Die Inhaltstoffe sind häufig nicht klar ausgezeichnet und bestehen aus Kräutermischungen und hoch geheimen Rezepturen. Es gibt auch natürliche Kraftspender und Aphrodisiaka wie Ginseng oder wilder Hafer. Diese Mittel wirken aber eher wie Erektionshilfen und werden die Länge des Gliedes nicht dauerhaft erhöhen.

Bei Cremes gibt es die ungefährlichen Erektionshilfen mit meistens zwei Hauptbestandteilen: einem durchblutungsfördernden wie Ginkgo oder Pfefferextrakt und einem hautpflegenden Wirkstoff. Diese Cremes bewirken eine lokale, vorübergehende Förderung der Durchblutung, was den Penis kurzfristig länger erscheinen lässt. Sie sind harmlos und in jedem Erotik-Laden oder im Internet erhältlich. Ebenfalls auf dem Markt, aber nicht ungefährlich sind medizinische Cremes, die Hormone enthalten und eigentlich nur bis zum Ende der Pubertät wirken. Experten raten von diesen medizinischen Cremes ab, weil die Nebenwirkungen oft erheblich sind (Änderungen des Blutbildes, Leberschäden).

Stretching des Penis

Stretching gibt es nicht nur im Fitness-Studio und im Sportverein, sondern es ist auch eine Methode, den Penis zu verlängern. Und diese Methode kann wirklich gut funktionieren. Wenn man den Penis regelmäßig mit bestimmten Handgriffen dehnt und massiert, kann er an Länge (und auch an Umfang) gewinnen. Es gibt unterschiedliche Stretching-Programme zur Penisverlängerung, die bekannteste ist das so genannte „Melken“ (von Jelqen aus dem Arabischen).

Wie beim richtigen Sport muss man zunächst Aufwärmen, dann Massieren, dann Jelqen und zum Abschluss wieder Wärmen. Anfangs wärmt man den Penis mit einem in warmes Wasser getauchten Waschlappen auf. Dann benetzt man die Hände mit ein wenig Massageöl ohne chemische Zusätze. Dann streift man mit Daumen und Zeigefinger von der Wurzel bis zur Eichel und zieht dabei den Penis in einem 90-Grad-Winkel vom Körper weg leicht in die Länge. So hält man ihn etwa zehn Sekunden, pausiert kurz und wiederholt die Übung mehrmals. Zum Schluss wärmt man den Penis wieder mit einem Waschlappen.

Streckgeräte

Nicht ohne Risiko, aber vermutlich ebenfalls wirkungsvoll sind spezielle Hilfsmittel zur Penisverlängerung wie Extender-Geräte. Diese gibt es ebenfalls im Erotik-Fachhandel und im Internet. Es gibt ganz unterschiedliche Varianten, zum Beispiel als Gürtel, der unter der Kleidung getragen wird oder Geräte aus Plastik oder Metall. Beim Gürtel wird der Penis fixiert und mit einem Zugband gedehnt. Bei anderen Geräten wird der Penis zwischen einer Schlaufe und einem Ring gehalten.

Zwei Metallstangen erzeugen den Zug, der variabel einstellbar ist. Solche Geräte kosten etwa 100 Euro und sollen möglichst täglich getragen werden, um einen Effekt zu erzielen. Allerdings ist noch unklar, ob es negative Auswirkungen auf die Erektion oder die Potenz haben kann. Es können sich zudem Druckstellen bilden, Nervenentzündungen auftauchen oder der Blutabfluss gestört werden. Meist entstehen solche negativen Aspekte durch überehrgeizige Anwendung.

Penis-Pumpen

Ähnlich wie die Streckgeräte sind Pumpen nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen, auch wenn sie möglicherweise einen positiven Effekt haben. Auch bei Pumpen bestehen die Risiken wie für die Stretching-Geräte. Zudem können Nerven, Blutgefäße oder Harnröhre verletzt werden, wenn man die Manschette zu fest schließt. Vakuumpumpen führen sofort zu einer Erektion. Sie bestehen aus Zylinder und Pumpe. Man steckt den Penis in den Zylinder, der nach unten luftdicht verschlossen ist. Die Pumpe saugt die Luft aus dem Zylinder, es entsteht ein Vakuum. Durch den Unterdruck wird Blut in den Penis gesaugt. Er wird sofort steif. Ob Pumpen allerdings dauerhaft den Penis vergrößern, ist noch nicht bewiesen.

Die Penisverlängerung per Operation

Die operative Penisvergrößerung, fachlich Penisaugmentation genannt, ist eine Schönheitsoperation. Nur wenn ein Mann nachgewiesenermaßen einen so genannten Micropenis hat und darunter leidet, besteht die Möglichkeit, dass die Krankenkasse den Eingriff bezahlt. Der Arzt arbeitet mit einem Endoskop und setzt einen Schnitt unter dem Schamhaar an der Peniswurzel. Durch diese Öffnung gelangt er an die Bänder, mit denen das Glied am Beckenknochen befestigt ist.

Nun löst er die Bänder teilweise, füllt die entstandene Lücke mit Gewebe und näht die Bänder weiter unten an. So kann der Penisteil, der im Körper sitzt, nach vorn gezogen werden. Bis zu zwei Zentimeter können so an „neuer Länge“ hinzugewonnen werden, versprechen die Anbieter dieser Methode. Wie bei jeder Operation gibt es natürlich auch bei diesem Eingriff Risiken. Es können sich Verwachsungen und Narben bilden, Nerven können durchtrennt werden und die Erektionsfähigkeit kann eingeschränkt werden.

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